| Sergei Rachmaninov (1873-1943) | |||
| Piano Concerto No. 2 in C minor, Op. 18 | |||
| 1 | Moderato | 11. 21 | |
| 2 | Adagio sostenuto | 12. 03 | |
| 3 | Allegro scherzando | 11. 51 | |
| Edvard Grieg (1843-1907) | |||
| Piano Concerto in A minor, Op. 16 | |||
| 4 | Allegro molto moderato | 13. 43 | |
| 5 | Adagio | 6. 34 | |
| 6 | Allegro moderato molto e marcato | 10. 51 | |
| Total playing time: | 66.50 | ||

PIANISTS, PSYCHIATRISTS AND PIANO CONCERTOS "I play all the right notes, but not necessarily in the right order." That was how Eric Morecambe answered the taunt of conductor 'Andrew Preview' (André Previn), who was questioning his rather 'unusual' treatment of the introductory theme of Edvard Grieg's Piano Concerto. Nowadays, the sketch from the 1971 Christmas show of the famous comedy duo Morecambe and Wise has attained cult status and can be viewed on the Internet. Many years later, Previn let slip that taxi-drivers still regularly addressed him as 'Mr Preview'. In fact, the sketch was not the first to parody Grieg's indestructible concerto: that honour belongs to Franz Reizenstein, with his Concerto Popolare dating from 1959. Grieg's masterwork also did well in films such as The Seventh Veil (1945) and Lolita (1997), not forgetting television series such as Twin Peaks and The X-Files. It was even used to sell sport shoes and cars.
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“Sa Chen, the native of Chungking, China who is now the sensation of concert halls in three continents, shows why in her latest PentaTone release as she works her way through repertoire that plays to her strengths: namely, her sense of rhythm and, especially, her feeling for all the bold, sonorous qualities that a piano is capable of producing.”
Dr Phil Muse, Atlanta Audio Society
“Her performance is simply outstanding. I can not imagine a significantly better, more appropriate or powerful performance than that vividly presented here. At the same time she beautifully gives full measure to the lyrical passages. To top it all off, PentaTone’s recording team gives us a nearly perfect audio presentation and performance. It does not matter where it was recorded, the SACD layer places listeners about a third of the way back from the piano in a relatively small orchestral hall with excellent acoustics.”
Karl Lozier, positive feedback.com
“Recorded in collaboration with Polyhymnia that specialises in high-end recordings of acoustic music, the Pentatone Classics team has produced yet again a disc that captured both artistic and acoustic excellence. But the selling point here is a soloist who offers her unpretentious coloring to Russian gems.”
Patrick P.L. Lam, Audiophile Audition
“What a relief it was to come to Sa Chen’s intensely felt but textually respectful performance on this disc. Far from diminishing the effect of the music, her sensitive approach enhances it…. Sa Chen presents a powerful counter to Horowitz’s declaration that Pictures was “ineffectually written.” She makes Pictures much more than a vehicle for virtuoso display.
The other pieces are equally fine. Sa Chen creates a pleasing suite out of six of Rachmaninoff’s opp. 33 and 39 Etudes-Tableaux, emphasizing a lyricism, wistfulness, and humor in these works that I have not heard so clearly before.”
Ronald E. Grames, Fanfare
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Mozart Piano Konzerte Am 4. August 1782 heiratet Wolfgang Amadeus Mozart im Wiener Stephansdom seine geliebte Constanze Weber. Wenige Wochen zuvor war am Burgtheater sein Singspiel Die Entführung aus dem Serail uraufgeführt worden. Somit war Mozart in dieser Zeit in vielerlei Hinsicht ein viel beschäftigter Mann, wie man auch einem Brief vom 28. Dezember dieses Jahres entnehmen kann, in dem Mozart seinem Vater schreibt: „Der ganze Vormittag bis 2 Uhr geht mit Lektionen herum, dann essen wir, nach Tisch muss ich doch eine kleine Stunde meinem armen Magen zur Digestion vergönnen; dann ist der einzige Abend, wo ich was schreiben kann, und der ist nicht sicher, weil ich öfters zu Akademien gebeten werde. Nun fehlen noch zwei Konzerte zu den Subskriptionskonzerten. Die Konzerte sind eben das Mittelding zwischen zu schwer und zu leicht, sind sehr brillant, angenehm in die Ohren, natürlich, ohne in das Leere zu fallen; hie und da können auch Kenner allein Satisfaktion erhalten, doch so, dass die Nichtkenner damit zufrieden sein müssen, ohne zu wissen, warum.“ Mozart spricht hier von den Klavierkonzerten Nr. 11 bis 13 (KV 413 – 415), die er in seinen Abonnementskonzerten im folgenden Jahr spielen will. Diese Konzerte zeigen, dass Mozart ein musikalischer Geschäftsmann war. Natürlich schrieb er die Werke für sich selbst und wachte darum ängstlich darüber, dass vor den ersten öffentlichen Aufführungen ja niemand Einblick in die Partitur bekam. Im gleichen Atemzug bot er die Konzerte freilich den Verlegern an. An den Werken sollten sowohl „Kenner“ als auch „Liebhaber“ ihre Freude haben, wie aus der genannten Briefstelle ersichtlich ist. Weiterhin war die Orchestration derart geschickt angelegt, dass man die Bläser problemlos weglassen konnte: Sie hatten keine thematisch eigenständigen Stimmen. Das machte die Stücke für viele „Liebhaber“ noch attraktiver. Denn diese zumeist adligen Laien musizierten vor allem im Freundeskreis, wo dann die Klavierkonzerte mit Begleitung eines Streichquartetts aufgeführt werden konnten. In der „Wiener Zeitung“ vom 15. Januar 1783 gab Mozart bekannt, dass die drei Klavierkonzerte nun als Kopien bei ihm bestellt werden konnten, allerdings nur von denjenigen, die auch seine Akademien gezeichnet hatten. Diese Werbeaktion verlief leider nicht seinen Wünschen entsprechend, denn im April bot Mozart die Werke verschiedenen Verlagen an. Leopold Mozart fürchtete, dass sein Sohn die Konzerte zu einem zu hohen Preis angeboten haben könnte. Mozart reagierte darauf auffällig selbstbewusst: „Gegen den drei Konzerten dürfen Sie keine Sorgen haben, das sie zu teuer sind, ich glaube, dass ich doch für jedes Konzert einen Dukaten verdiene – und dann möchte ich wohl sehen, wie es sich einer um einen Dukaten kopieren lassen wollte! Abgeschrieben können sie nicht werden, weil ich sie nicht eher hergebe, bis ich nicht eine gewisse Anzahl Abonnenten habe. Sie stehen schon um dritten Male im Wiener Diarium; bei mir sind Subskriptions-Billets seit dem 20. ds. zu haben gegen bare 4 Dukaten, und während dem Monat April werden die Konzerte gegen Zurückgebung der Billets bei mir abgeholet. – Die Kadenzen und Eingänge werde meiner lieben Schwester mit nächstem schicken; ich habe die Eingänge im Rondo noch nicht verändert, denn wenn ich diese Konzerte spiele, so mache ich allzeit, was mir einfällt.“ Im Jahr 1783 war der Druck auf Mozart weiterhin groß. Als Pianist war er derart gefragt, dass beinahe wöchentliche Auftritte die Regel waren. Auch zu Konzerten seiner Freunde wurde er regelmäßig als Gastsolist eingeladen. So veranstaltete seine Schwägerin Aloisia Lange – die erste Madame Herz in Der Schauspieldirektor und Donna Anna in Don Giovanni - am 11. März 1783 eine Akademie, bei der auch Mozart mit von der Partie war. Er schreibt an seinen Vater: „Gestern hat meine Schwägerin Lange ihr Akademie im Theater gehalten, worin auch ich ein Konzert gespielt habe. Das Theater war sehr voll, und ich wurde auf so eine schöne Art vom hiesigen Publikum wieder empfangen, dass ich wahres Vergnügen darüber haben muss. Ich war schon weg, man hörte aber nicht auf zu klatschen, und ich musste das rondo repetieren; es war ein ordentlicher Platzregen. Das ist eine gute Ankündigung für meine Akademie, welche ich Sonntag den 23. März geben werde.“ Das hier erwähnte Klavierkonzert ist vermutlich das C-Dur-Konzert KV 415, das er in seiner eigenen Akademie aufführte. Über diese Akademie am 23. März im Nationaltheater wissen wir recht viel. Das Konzert fand in der Karnevalssaison statt, also in jener geschäftigen Wenn wir Mozarts Berichten Glauben schenken, muss das Konzert ein großer Erfolg gewesen sein. Auch der Kaiser saß im Publikum, eine größere Ehre gab es damals nicht. Am 29. März schildert Mozart das Konzert in einem Brief an seinen Vater Leopold. Er legt dabei besonderen Wert auf die Tatsache, dass der Kaiser das Konzert nicht vorzeitig verlassen hat, was zu Mozarts Lebzeiten außergewöhnlich war. „Ich glaube, es wird nicht nötig sein, Ihnen viel von dem Erfolg meiner Akademie zu schreiben, Sie werden es vielleicht schon gehört haben. Genug, das Theater hätte unmöglich voller sein können, und alle Logen waren belegt, das liebste aber war mir, dass Seine Majestät der Kaiser auch zugegen war, und wie vergnügt er war und was für lauten Beifall er mir gegeben. Es ist schon bei ihm ungewöhnlich, dass er das Geld, bevor er ins Theater kommt, zur kasse schickt, sonst hätte ich mir mit allem Recht mehr versprechen dürfen, denn seine Zufriedenheit war ohne Grenzen. Er hat 25 Dukaten geschickt.“ Im 18. Jahrhundert war es nicht üblich, dass Zeitungen Konzerte rezensierten. Und Musikzeitschriften gab es ebenfalls noch nicht. Eine der ersten, ausschließlich der Musik gewidmeten Publikationen war Cramers Magazin der Musik, das am 9. Mai 1783 einen kurzen Bericht über Mozarts Akademie brachte, in dem ebenfalls die Anwesenheit des Kaisers ausdrücklich vermerkt wurde. „Heute abend hielt der berühmte Herr Cavalier Mozart ein musikalisches Konzert im Nationaltheater, wo Musikstücke von seiner bereits öfters gerühmten Hand aufgeführt wurden. Dem Konzert wohnte ein außergewöhnlich großes Publikum bei und die zwei neuen Klavierkonzerte und andere Fantasien, die der Herr Mozart auf dem Fortepiano spielte, wurden mit lautem Beifall aufgenommen. Unser Kaiser, der gegen seine eigene Gewohnheit dem ganzen Konzert beiwohnte, spendete dem Komponisten einen so großen Beifall, wie man es bis dahin noch nicht gehört hatte. Der Erlös des Konzertes wird auf etwa 1.600 Gulden geschätzt.“ Obwohl es schwierig ist, diesen Betrag umzurechnen, darf man sicher davon ausgehen, dass Mozart bei dieser Akademie viel Geld verdiente. Die romantisierenden Berichte über Mozart als unverstandenen, armen Künstler müssen im Schein derartiger Berichte dann auch ins Reich der Fabel verwiesen werden. Das Klavierkonzert C-Dur KV 415 wird von einem martialischen Motiv eröffnet, dass man fast als Mozarts musikalische Unterschrift beschreiben kann. Die Mitwirkung von Pauken und Trompeten sowie die Grundtonart C-Dur verstärken noch den majestätischen Charakter dieses Satzes. Im 18. Jahrhundert gab es noch eine direkte Beziehung zwischen Tonarten und Affekten. Der Theoretiker Schubart beschrieb C-Dur als „rein, unschuldig, einfach, naiv“, sein italienischer Kollege Galeazzi als „groß, militaristisch, ernst, majestätisch“ und der französische Komponist Gretry bezeichnete C-Dur als „nobel und aufrecht“. Mozarts Meisterwerke in dieser Tonart – wie etwa die Klavierkonzerte KV 467 und 503, das Streichquartett KV 515 und natürlich die „Jupiter“-Symphonie KV 551 – beweisen, dass er mit C-Dur ähnliche Assoziationen verbunden haben muss. Das Andante hat einen pastoralen Charakter. Das Schlussrondo gleicht einer Gigue. Auffällig ist der Eingang der Klaviers nach dem Eröffnungstutti: ein sehr ernsthaftes Adagio, das erst nach einer improvisierten Kadenz („Eingang“) zurück zur Ausgelassenheit des Hauptthemas führt. Auch im Jahr 1786 war Mozart viel beschäftigt. Er komponierte in diesem Jahr drei Klavierkonzerte: Es-Dur KV 482, c-moll KV 491 und A-Dur KV 488. Danach ließ Mozart die Gattung erst einmal links liegen. Erst zwei Jahre später entstand das berühmte „Krönungskonzert“, das 1789 uraufgeführt wurde. Wahrscheinlich arbeitete Mozart in dieser Zeit auch an seinem letzten Klavierkonzert (B-Dur KV 595), das aber erst am 5. Januar 1791 vollendet wurde. Oft wird behauptet, dass Mozarts Popularität in diesen Jahren sank und dass er immer weniger Konzerte gab – und deswegen auch weniger neue Klavierkonzerte schrieb. Diese Vermutung kann recht einfach widerlegt werden, wenn wir uns die Nachfrage nach seiner Musik anschauen. Seine Werke wurden schließlich noch immer publiziert und verkauft und er gab intensiv Unterricht. Der eigentliche Grund für das Verebben der kompositorischen Aktivitäten in der Gattung Klavierkonzert ist vermutlich der Türkenkrieg. Das Wiener Konzertleben schrumpfte auf ein Minimum zusammen. Die wirtschaftliche Krise als Folge dieses Krieges führte bis zur Auflösung der Hoforchester, und die Wohlhabenden, die bis dahin Mozarts Konzertserien gezeichnet hatten, zogen sich zurück. Sie hatten schlichtweg nicht mehr genügend Geldmittel für Konzerte oder hatten der Stadt Wien den Rücken gekehrt, um ihr Heil woanders zu suchen. Und doch ging es Mozart gut, dank lukrativer Opernaufträge. Im Februar war sein neues Singspiel Der Schauspieldirektor in der Orangerie von Schloss Schönbrunn uraufgeführt worden und im Monat darauf dirigierte Mozart im Palais des Prinzen Auersperg die neue Fassung seiner Oper Idomeneo. Am 7. April 1786 spielte Mozart sein letztes Konzert der Saison im Burgtheater. Über die Programmfolge wissen wir wenig, es ist aber anzunehmen, dass er u.a. sein neues Klavierkonzert C-Dur spielte, das er am 24. März vollendet hatte. Nun ist „vollendet“ in diesem Fall ein großes Wort. In der überlieferten Partitur ist die Solostimme nur skizzenhaft notiert und zwischen Klavierpart und Orchesterstimmen gibt es Widersprüche. Mozart hatte es eilig. Nicht nur die Neufassung des Idomeneo, auch seine zahlreichen Auftritte in diversen Konzerten hatten viel Zeit gekostet, und außerdem stand am 1. Mai die Uraufführung von Le nozze di Figaro auf dem Plan. Auch hierfür waren die Proben im vollen Gang. Weil Mozart das Klavierkonzert für sich selbst schrieb und die Solostimme einfach dazu improvisierte, war es nicht nötig, alle Details zu notieren. Erst wenn die Publikation eines Konzertes anstand, wurde die Komposition ausgearbeitet. Verlegt wurde das Werk zu Mozarts Lebzeiten nicht, was nicht verwundert, wenn man den armseligen Zustand des Materials betrachtet. Das Klavierkonzert c-moll KV 491 ist eines von nur zwei Moll-Konzerten (neben dem d-moll-Konzert KV 466). Beide Werke zeigen die dramatische Seite von Mozarts Persönlichkeit. Das d-moll-Werk wird immer in Verbindung zu seiner Oper Don Giovanni gesehen. Das c-moll-Konzert war eines der Lieblingskonzerte von Ludwig van Beethoven, der das Eröffnungsmotiv in seinem Dritten Klavierkonzert verwendete. Im c-moll-Konzert experimentierte Mozart mit der formalen Gestaltung. Bemerkenswert ist schon die düstere Eröffnung. Aber noch auffälliger ist die Art und Weise, in der Mozart die Durchführung des Kopfsatzes bereits in der Exposition beginnen lässt und so die strukturellen Eckpunkte der Form umstößt. Der Schlusssatz ist eine Variationenreihe über ein dunkles Thema, während im Hintergrund die Konturen der Rondoform noch deutlich sichtbar sind. Zwei Dur-Variationen bilden ein nahezu serenadenartiges Intermezzo mit solistischen Einwürfen der Bläser. Leider gibt es von diesem Konzert keine Rezensionen oder Reaktionen von Zeitgenossen, die uns überliefert sind. Aber ganz unzweifelhaft wird das Publikum vom thematischen Reichtum und der Kraft des Werkes überwältigt gewesen sein, so wie Mozarts Kollege Karl Ditters von Dittersdorf, der einst schrieb: „Mozart ist unstreitig eins der größten Originalgenies, und ich habe bisher noch keinen Komponisten gekannt, der so einen erstaunlichen Reichtum von Gedanken besitzt. Ich wünschte, er wäre nicht so verschwenderisch damit. Er lässt den Zuhörer nicht zu Atem kommen; denn, will man einem schönen Gedanken nachsinnen, so steht schon wieder ein anderer herrlicher da, der den vorigen verdrängt, und das geht immer in einem so fort, so dass man am ende keine dieser Schönheiten im Gedächtnis aufbewahren kann.“
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Les Concertos pour piano de Mozart Le 4 août 1782, Wolfgang Amadeus Mozart épousait sa chère Constance Weber à la Cathédrale Saint-Stéphane de Vienne. L’opéra l’Enlèvement au Sérail avait été joué en première au Burgtheater un mois auparavant. Mozart était à tout point de vue extrêmement occupé, comme en témoigne sa lettre du 28 décembre à son père : « Je consacre toutes mes matinées, jusqu’à deux heures de l’après-midi, aux leçons. Ensuite nous prenons notre repas, et une fois sorti de table, je dois accorder une heure de digestion à mon pauvre estomac. Il ne me reste plus ensuite que le soir pour écrire quelque chose, et je ne suis même pas toujours sûr d’en disposer, puisque je suis de temps à autres invité à des Académies. À présent, il ne me reste plus que deux concertos à écrire pour les souscriptions. Les concertos sont au juste milieu entre rigueur et légèreté, ils sont très brillants, plaisants à l’oreille, naturels, sans tomber dans la niaiserie. Ici et là, je m’assure que le connaisseur puisse également tirer satisfaction de la musique, mais de façon à ce que l’amateur puisse lui aussi en jouir, sans peut-être en comprendre la raison ». Les concertos pour piano auxquels Mozart fait référence et qu’il désirait interpréter au cours de la saison suivante dans le cadre de son programme de concerts sur abonnement, sont les no 11 à 13 (KV 413-415). Mozart s’y révèle un chef d’entreprise pur-sang. Il les avait naturellement écrit à sa propre intention et il veillait soigneusement à ce que personne ne mette la main sur les partitions avant les premières représentations publiques. Mais en même temps, il avait aussi proposé ces œuvres presque immédiatement à des éditeurs. Comme le montre le passage de sa lettre ci-dessus, Mozart avait, lors de la composition de ces concertos, déjà tenu compte du fait qu’ils séduiraient tant les musiciens professionnels que les amateurs. Dans l’orchestration, il avait de surcroît veillé à ce que les instruments à vent n’aient pas de partie indépendante et puissent donc être supprimés si on le souhaitait. Les œuvres en devenaient ainsi encore plus attrayantes pour les nombreux « Liebhaber », les amateurs (nobles) de musique qui jouaient chez eux, entre amis, et pouvaient interpréter les concertos pour piano accompagnés d’un quatuor à cordes. Son emploi du temps fut particulièrement chargé jusqu’en 1783. Mozart était tellement demandé en tant que pianiste solo, qu’il se produisait presque toutes les semaines. Il était en outre régulièrement invité par ses amis à jouer en solo lors de leurs concerts. C’est ainsi qu’il participa également à une Académie donnée le 11 mars 1783 par sa belle-sœur, Aloisia Lange – la première Madame Herz dans « Le Directeur de théâtre » et Donna Anna dans « Don Giovanni ». Il écrivit à son père : « Hier, ma belle-sœur Lange a donné une Académie au théâtre, durant laquelle j’ai également joué le concerto. Le théâtre était bondé et le public m’a de nouveau fait si bon accueil que j’y ai véritablement pris plaisir. Bien que j’aie déjà quitté la scène, l’assistance a continué d’applaudir et je suis alors revenu pour jouer encore une fois le Rondo. L’ovation m’a fait l’effet d’une pluie torrentielle. Ceci est de bon augure pour ma propre Académie, qui je donnerai le dimanche 23 mars ». Si l’on en croit le compositeur, les concertos de Mozart connurent un immense succès. L’empereur lui-même lui fit le très grand honneur d’assister au concert. Le 29 mars, Mozart décrivit la soirée à son père Léopold, en soulignant le fait que l’empereur était resté pendant tout le concert, chose manifestement remarquable à l’époque. « Je ne crois pas qu’il soit nécessaire de vous conter en détail le succès de mon Académie, car vous en avez peut-être déjà eu des échos. Je vous dirai donc simplement que le théâtre aurait difficilement être plus plein et que toutes les loges étaient occupées. Toutefois, ce qui m’a donné la plus vive joie c’est que Sa Majesté l’Empereur soit également présent et qu’il se soit si bien amusé et ait applaudi ma musique si fort. Il n’est pas dans ses habitudes de se défaire de son argent avant d’entrer au théâtre, sinon, j’aurais tous les droits d’en attendre davantage, car sa satisfaction était sans borne. Il m’a envoyé 25 ducats ». Au dix-huitième siècle, il n’était pas d’usage que les journaux fassent la critique des concerts. Les magazines de musique n’existaient pas non plus. L’une des premières publications entièrement consacrées à la musique fut le « Cramers Magazin der Musik » qui mentionne le 9 mai 1783 l’Académie de Mozart, et tout spécialement la présence de l’empereur. « Ce soir, le célèbre Herr Cavalier Mozart a donné un concert au Nationaltheater, au cours duquel des compositions musicales de sa déjà très célèbre plume ont été interprétées. Un public particulièrement nombreux assistait à ce concert et les deux nouveaux Concertos pour piano et autres fantaisies que joua monsieur Mozart au pianoforte furent accueillis par un tonnerre d’applaudissements. Notre souverain qui, contrairement à son habitude, est resté pendant tout le concert, a applaudi le compositeur avec un enthousiasme jusque-là sans précédent. La recette du concert est estimée à environ 1 600 florins ». Bien qu’il soit difficile de convertir une telle somme, on peut affirmer que cette Académie rapporta gros à Mozart. À la lumière de ce genre d’articles, les récits romancés dans lesquels Mozart est décrit comme un artiste pauvre et incompris peuvent donc être renvoyés au royaume des fables. Mozart eut également fort à faire en 1786. Il composa cette année-là trois Concertos pour piano, dont le deuxième est celui en Ut mineur, les autres étant le Concerto en Mi bémol, KV 482 et celui en La majeur, KV 488. Mozart négligea ensuite le genre. Ce n’est que deux ans plus tard qu’il écrivit le célèbre «Concerto du Couronnement », qu’il interpréta pour la première fois en 1789. Mozart travailla probablement à la même époque également à son dernier concerto pour piano en Si bémol majeur, KV 595, qu’il n’acheva toutefois que le 5 janvier 1791. On dit souvent que la popularité de Mozart baissa durant ces années-là, et que c’est la raison pour laquelle il donna moins de concerts - et écrivit donc également moins de nouveaux concertos pour piano. Cette thèse peut cependant être facilement réfutée, tout simplement en considérant à quel point sa musique était demandée. Ses œuvres étaient toujours éditées et vendues, et il donnait de très nombreuses leçons. Le véritable motif est plutôt dans la mise en veilleuse de l’organisation de concerts - qui reposait en grande partie sur l’aristocratie – du fait de la guerre de Turquie. Le malaise économique qui s’ensuivit entraîna la disparition des orchestres de cour, et les gens aisés, qui s’inscrivaient toujours aux séries de concerts de Mozart, se dérobaient de plus en plus souvent. Ils n’avaient tout bonnement plus d’argent ou bien ils avaient fui Vienne pour aller chercher leur salut ailleurs. |