Piano Concerto No. 24 in C minor K. 491
1 Allegro
14. 14
  Cadenza: Lars Vogt
2 Larghetto
7. 37
3 Allegretto
9. 14
   
Piano Concerto No. 13 in C major K. 415
4 Allegro
10. 43
  Cadenza: W. A. Mozart
5 Andante
9. 01
  Cadenza: W. A. Mozart
6 Rondeau (Allegro)
9. 11
 
Total playing time:
60. 13

order

W.A. Mozart
Piano Concertos
C major, K.415
C minor, K.491
Martin Helmchen, piano
Netherlands Chamber Orchestra
Gordan Nikolic

PTC 5186 305
DSD recorded

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Martin Helmchen in PDF

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Mozart Piano Konzerte

Am 4. August 1782 heiratet Wolfgang Amadeus Mozart im Wiener Stephansdom seine geliebte Constanze Weber. Wenige Wochen zuvor war am Burgtheater sein Singspiel Die Entführung aus dem Serail uraufgeführt worden. Somit war Mozart in dieser Zeit in vielerlei Hinsicht ein viel beschäftigter Mann, wie man auch einem Brief vom 28. Dezember dieses Jahres entnehmen kann, in dem Mozart seinem Vater schreibt: „Der ganze Vormittag bis 2 Uhr geht mit Lektionen herum, dann essen wir, nach Tisch muss ich doch eine kleine Stunde meinem armen Magen zur Digestion vergönnen; dann ist der einzige Abend, wo ich was schreiben kann, und der ist nicht sicher, weil ich öfters zu Akademien gebeten werde. Nun fehlen noch zwei Konzerte zu den Subskriptionskonzerten. Die Konzerte sind eben das Mittelding zwischen zu schwer und zu leicht, sind sehr brillant, angenehm in die Ohren, natürlich, ohne in das Leere zu fallen; hie und da können auch Kenner allein Satisfaktion erhalten, doch so, dass die Nichtkenner damit zufrieden sein müssen, ohne zu wissen, warum.“

Mozart spricht hier von den Klavierkonzerten Nr. 11 bis 13 (KV 413 – 415), die er in seinen Abonnementskonzerten im folgenden Jahr spielen will. Diese Konzerte zeigen, dass Mozart ein musikalischer Geschäftsmann war. Natürlich schrieb er die Werke für sich selbst und wachte darum ängstlich darüber, dass vor den ersten öffentlichen Aufführungen ja niemand Einblick in die Partitur bekam. Im gleichen Atemzug bot er die Konzerte freilich den Verlegern an.

An den Werken sollten sowohl „Kenner“ als auch „Liebhaber“ ihre Freude haben, wie aus der genannten Briefstelle ersichtlich ist. Weiterhin war die Orchestration derart geschickt angelegt, dass man die Bläser problemlos weglassen konnte: Sie hatten keine thematisch eigenständigen Stimmen. Das machte die Stücke für viele „Liebhaber“ noch attraktiver. Denn diese zumeist adligen Laien musizierten vor allem im Freundeskreis, wo dann die Klavierkonzerte mit Begleitung eines Streichquartetts aufgeführt werden konnten.

In der „Wiener Zeitung“ vom 15. Januar 1783 gab Mozart bekannt, dass die drei Klavierkonzerte nun als Kopien bei ihm bestellt werden konnten, allerdings nur von denjenigen, die auch seine Akademien gezeichnet hatten. Diese Werbeaktion verlief leider nicht seinen Wünschen entsprechend, denn im April bot Mozart die Werke verschiedenen Verlagen an. Leopold Mozart fürchtete, dass sein Sohn die Konzerte zu einem zu hohen Preis angeboten haben könnte. Mozart reagierte darauf auffällig selbstbewusst: „Gegen den drei Konzerten dürfen Sie keine Sorgen haben, das sie zu teuer sind, ich glaube, dass ich doch für jedes Konzert einen Dukaten verdiene – und dann möchte ich wohl sehen, wie es sich einer um einen Dukaten kopieren lassen wollte! Abgeschrieben können sie nicht werden, weil ich sie nicht eher hergebe, bis ich nicht eine gewisse Anzahl Abonnenten habe. Sie stehen schon um dritten Male im Wiener Diarium; bei mir sind Subskriptions-Billets seit dem 20. ds. zu haben gegen bare 4 Dukaten, und während dem Monat April werden die Konzerte gegen Zurückgebung der Billets bei mir abgeholet. – Die Kadenzen und Eingänge werde meiner lieben Schwester mit nächstem schicken; ich habe die Eingänge im Rondo noch nicht verändert, denn wenn ich diese Konzerte spiele, so mache ich allzeit, was mir einfällt.“

Im Jahr 1783 war der Druck auf Mozart weiterhin groß. Als Pianist war er derart gefragt, dass beinahe wöchentliche Auftritte die Regel waren. Auch zu Konzerten seiner Freunde wurde er regelmäßig als Gastsolist eingeladen. So veranstaltete seine Schwägerin Aloisia Lange – die erste Madame Herz in Der Schauspieldirektor und Donna Anna in Don Giovanni - am 11. März 1783 eine Akademie, bei der auch Mozart mit von der Partie war. Er schreibt an seinen Vater: „Gestern hat meine Schwägerin Lange ihr Akademie im Theater gehalten, worin auch ich ein Konzert gespielt habe. Das Theater war sehr voll, und ich wurde auf so eine schöne Art vom hiesigen Publikum wieder empfangen, dass ich wahres Vergnügen darüber haben muss. Ich war schon weg, man hörte aber nicht auf zu klatschen, und ich musste das rondo repetieren; es war ein ordentlicher Platzregen. Das ist eine gute Ankündigung für meine Akademie, welche ich Sonntag den 23. März geben werde.“

Das hier erwähnte Klavierkonzert ist vermutlich das C-Dur-Konzert KV 415, das er in seiner eigenen Akademie aufführte. Über diese Akademie am 23. März im Nationaltheater wissen wir recht viel.

Das Konzert fand in der Karnevalssaison statt, also in jener geschäftigen
Phase des Musiklebens, bevor die Theater während der Fastenzeit ihre Pforten schlossen. Im Nationaltheater wurden vor allem deutschsprachige Schauspiele gegeben, ab und an fanden auch Konzerte statt. In diesem Theater trafen die „beau monde“ und das gemeine Volk aufeinander, wie man Johann Pezzls „Wiener Skizze“ aus dem Jahr 1786 entnehmen kann: „Es ist immer ein hoher Genuss, im Parkett zu sitzen, bevor sich der Vorhang hebt. Die Herrschaften der „High Society“ kommen in ihrer schönsten Kleidung, ihre Gesichtsausdrücke sind einnehmend und angenehm, ganz übereinstimmend mit dem Adagium ‚Spectatum veniunt, spectantut ut ipsae’ (Sie kommen um zu sehen und um gesehen zu werden). Es ist eine Ansammlung außergewöhnlicher Männer: Minister, in deren Gesichter sich die wichtigen Pläne widerspiegeln, Generäle mit Narben aus den Kriegen, in denen sie das Vaterland verteidigten. Ich genieße es ebenso sehr, all diese Menschen zu betrachten wie das Spektakel auf der Bühne. Im Besonderen achte ich auf jene Zeitgenossen, die durchgehend mit ernstem Gesicht geschäftlich wirken und jetzt all ihre Sorgen von sich abschütteln und lachen, flirten, einander necken und mit ihren Freunden scherzen.“

Wenn wir Mozarts Berichten Glauben schenken, muss das Konzert ein großer Erfolg gewesen sein. Auch der Kaiser saß im Publikum, eine größere Ehre gab es damals nicht. Am 29. März schildert Mozart das Konzert in einem Brief an seinen Vater Leopold. Er legt dabei besonderen Wert auf die Tatsache, dass der Kaiser das Konzert nicht vorzeitig verlassen hat, was zu Mozarts Lebzeiten außergewöhnlich war. „Ich glaube, es wird nicht nötig sein, Ihnen viel von dem Erfolg meiner Akademie zu schreiben, Sie werden es vielleicht schon gehört haben. Genug, das Theater hätte unmöglich voller sein können, und alle Logen waren belegt, das liebste aber war mir, dass Seine Majestät der Kaiser auch zugegen war, und wie vergnügt er war und was für lauten Beifall er mir gegeben. Es ist schon bei ihm ungewöhnlich, dass er das Geld, bevor er ins Theater kommt, zur kasse schickt, sonst hätte ich mir mit allem Recht mehr versprechen dürfen, denn seine Zufriedenheit war ohne Grenzen. Er hat 25 Dukaten geschickt.“

Im 18. Jahrhundert war es nicht üblich, dass Zeitungen Konzerte rezensierten. Und Musikzeitschriften gab es ebenfalls noch nicht. Eine der ersten, ausschließlich der Musik gewidmeten Publikationen war Cramers Magazin der Musik, das am 9. Mai 1783 einen kurzen Bericht über Mozarts Akademie brachte, in dem ebenfalls die Anwesenheit des Kaisers ausdrücklich vermerkt wurde. „Heute abend hielt der berühmte Herr Cavalier Mozart ein musikalisches Konzert im Nationaltheater, wo Musikstücke von seiner bereits öfters gerühmten Hand aufgeführt wurden. Dem Konzert wohnte ein außergewöhnlich großes Publikum bei und die zwei neuen Klavierkonzerte und andere Fantasien, die der Herr Mozart auf dem Fortepiano spielte, wurden mit lautem Beifall aufgenommen. Unser Kaiser, der gegen seine eigene Gewohnheit dem ganzen Konzert beiwohnte, spendete dem Komponisten einen so großen Beifall, wie man es bis dahin noch nicht gehört hatte. Der Erlös des Konzertes wird auf etwa 1.600 Gulden geschätzt.“

Obwohl es schwierig ist, diesen Betrag umzurechnen, darf man sicher davon ausgehen, dass Mozart bei dieser Akademie viel Geld verdiente. Die romantisierenden Berichte über Mozart als unverstandenen, armen Künstler müssen im Schein derartiger Berichte dann auch ins Reich der Fabel verwiesen werden.

Das Klavierkonzert C-Dur KV 415 wird von einem martialischen Motiv eröffnet, dass man fast als Mozarts musikalische Unterschrift beschreiben kann. Die Mitwirkung von Pauken und Trompeten sowie die Grundtonart C-Dur verstärken noch den majestätischen Charakter dieses Satzes. Im 18. Jahrhundert gab es noch eine direkte Beziehung zwischen Tonarten und Affekten. Der Theoretiker Schubart beschrieb C-Dur als „rein, unschuldig, einfach, naiv“, sein italienischer Kollege Galeazzi als „groß, militaristisch, ernst, majestätisch“ und der französische Komponist Gretry bezeichnete C-Dur als „nobel und aufrecht“. Mozarts Meisterwerke in dieser Tonart – wie etwa die Klavierkonzerte KV 467 und 503, das Streichquartett KV 515 und natürlich die „Jupiter“-Symphonie KV 551 – beweisen, dass er mit C-Dur ähnliche Assoziationen verbunden haben muss. Das Andante hat einen pastoralen Charakter. Das Schlussrondo gleicht einer Gigue. Auffällig ist der Eingang der Klaviers nach dem Eröffnungstutti: ein sehr ernsthaftes Adagio, das erst nach einer improvisierten Kadenz („Eingang“) zurück zur Ausgelassenheit des Hauptthemas führt.

Auch im Jahr 1786 war Mozart viel beschäftigt. Er komponierte in diesem Jahr drei Klavierkonzerte: Es-Dur KV 482, c-moll KV 491 und A-Dur KV 488. Danach ließ Mozart die Gattung erst einmal links liegen. Erst zwei Jahre später entstand das berühmte „Krönungskonzert“, das 1789 uraufgeführt wurde. Wahrscheinlich arbeitete Mozart in dieser Zeit auch an seinem letzten Klavierkonzert (B-Dur KV 595), das aber erst am 5. Januar 1791 vollendet wurde. Oft wird behauptet, dass Mozarts Popularität in diesen Jahren sank und dass er immer weniger Konzerte gab – und deswegen auch weniger neue Klavierkonzerte schrieb. Diese Vermutung kann recht einfach widerlegt werden, wenn wir uns die Nachfrage nach seiner Musik anschauen. Seine Werke wurden schließlich noch immer publiziert und verkauft und er gab intensiv Unterricht. Der eigentliche Grund für das Verebben der kompositorischen Aktivitäten in der Gattung Klavierkonzert ist vermutlich der Türkenkrieg. Das Wiener Konzertleben schrumpfte auf ein Minimum zusammen. Die wirtschaftliche Krise als Folge dieses Krieges führte bis zur Auflösung der Hoforchester, und die Wohlhabenden, die bis dahin Mozarts Konzertserien gezeichnet hatten, zogen sich zurück. Sie hatten schlichtweg nicht mehr genügend Geldmittel für Konzerte oder hatten der Stadt Wien den Rücken gekehrt, um ihr Heil woanders zu suchen.

Und doch ging es Mozart gut, dank lukrativer Opernaufträge. Im Februar war sein neues Singspiel Der Schauspieldirektor in der Orangerie von Schloss Schönbrunn uraufgeführt worden und im Monat darauf dirigierte Mozart im Palais des Prinzen Auersperg die neue Fassung seiner Oper Idomeneo. Am 7. April 1786 spielte Mozart sein letztes Konzert der Saison im Burgtheater. Über die Programmfolge wissen wir wenig, es ist aber anzunehmen, dass er u.a. sein neues Klavierkonzert C-Dur spielte, das er am 24. März vollendet hatte. Nun ist „vollendet“ in diesem Fall ein großes Wort. In der überlieferten Partitur ist die Solostimme nur skizzenhaft notiert und zwischen Klavierpart und Orchesterstimmen gibt es Widersprüche. Mozart hatte es eilig. Nicht nur die Neufassung des Idomeneo, auch seine zahlreichen Auftritte in diversen Konzerten hatten viel Zeit gekostet, und außerdem stand am 1. Mai die Uraufführung von Le nozze di Figaro auf dem Plan. Auch hierfür waren die Proben im vollen Gang. Weil Mozart das Klavierkonzert für sich selbst schrieb und die Solostimme einfach dazu improvisierte, war es nicht nötig, alle Details zu notieren. Erst wenn die Publikation eines Konzertes anstand, wurde die Komposition ausgearbeitet. Verlegt wurde das Werk zu Mozarts Lebzeiten nicht, was nicht verwundert, wenn man den armseligen Zustand des Materials betrachtet.

Das Klavierkonzert c-moll KV 491 ist eines von nur zwei Moll-Konzerten (neben dem d-moll-Konzert KV 466). Beide Werke zeigen die dramatische Seite von Mozarts Persönlichkeit. Das d-moll-Werk wird immer in Verbindung zu seiner Oper Don Giovanni gesehen. Das c-moll-Konzert war eines der Lieblingskonzerte von Ludwig van Beethoven, der das Eröffnungsmotiv in seinem Dritten Klavierkonzert verwendete.

Im c-moll-Konzert experimentierte Mozart mit der formalen Gestaltung. Bemerkenswert ist schon die düstere Eröffnung. Aber noch auffälliger ist die Art und Weise, in der Mozart die Durchführung des Kopfsatzes bereits in der Exposition beginnen lässt und so die strukturellen Eckpunkte der Form umstößt. Der Schlusssatz ist eine Variationenreihe über ein dunkles Thema, während im Hintergrund die Konturen der Rondoform noch deutlich sichtbar sind. Zwei Dur-Variationen bilden ein nahezu serenadenartiges Intermezzo mit solistischen Einwürfen der Bläser. Leider gibt es von diesem Konzert keine Rezensionen oder Reaktionen von Zeitgenossen, die uns überliefert sind. Aber ganz unzweifelhaft wird das Publikum vom thematischen Reichtum und der Kraft des Werkes überwältigt gewesen sein, so wie Mozarts Kollege Karl Ditters von Dittersdorf, der einst schrieb: „Mozart ist unstreitig eins der größten Originalgenies, und ich habe bisher noch keinen Komponisten gekannt, der so einen erstaunlichen Reichtum von Gedanken besitzt. Ich wünschte, er wäre nicht so verschwenderisch damit. Er lässt den Zuhörer nicht zu Atem kommen; denn, will man einem schönen Gedanken nachsinnen, so steht schon wieder ein anderer herrlicher da, der den vorigen verdrängt, und das geht immer in einem so fort, so dass man am ende keine dieser Schönheiten im Gedächtnis aufbewahren kann.“

 


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Les Concertos pour piano de Mozart

Le 4 août 1782, Wolfgang Amadeus Mozart épousait sa chère Constance Weber à la Cathédrale Saint-Stéphane de Vienne. L’opéra l’Enlèvement au Sérail avait été joué en première au Burgtheater un mois auparavant. Mozart était à tout point de vue extrêmement occupé, comme en témoigne sa lettre du 28 décembre à son père : « Je consacre toutes mes matinées, jusqu’à deux heures de l’après-midi, aux leçons. Ensuite nous prenons notre repas, et une fois sorti de table, je dois accorder une heure de digestion à mon pauvre estomac. Il ne me reste plus ensuite que le soir pour écrire quelque chose, et je ne suis même pas toujours sûr d’en disposer, puisque je suis de temps à autres invité à des Académies. À présent, il ne me reste plus que deux concertos à écrire pour les souscriptions. Les concertos sont au juste milieu entre rigueur et légèreté, ils sont très brillants, plaisants à l’oreille, naturels, sans tomber dans la niaiserie. Ici et là, je m’assure que le connaisseur puisse également tirer satisfaction de la musique, mais de façon à ce que l’amateur puisse lui aussi en jouir, sans peut-être en comprendre la raison ».

Les concertos pour piano auxquels Mozart fait référence et qu’il désirait interpréter au cours de la saison suivante dans le cadre de son programme de concerts sur abonnement, sont les no 11 à 13 (KV 413-415). Mozart s’y révèle un chef d’entreprise pur-sang. Il les avait naturellement écrit à sa propre intention et il veillait soigneusement à ce que personne ne mette la main sur les partitions avant les premières représentations publiques. Mais en même temps, il avait aussi proposé ces œuvres presque immédiatement à des éditeurs.

Comme le montre le passage de sa lettre ci-dessus, Mozart avait, lors de la composition de ces concertos, déjà tenu compte du fait qu’ils séduiraient tant les musiciens professionnels que les amateurs. Dans l’orchestration, il avait de surcroît veillé à ce que les instruments à vent n’aient pas de partie indépendante et puissent donc être supprimés si on le souhaitait. Les œuvres en devenaient ainsi encore plus attrayantes pour les nombreux « Liebhaber », les amateurs (nobles) de musique qui jouaient chez eux, entre amis, et pouvaient interpréter les concertos pour piano accompagnés d’un quatuor à cordes.
Dans le quotidien viennois « Wiener Zeitung » du 15 janvier 1783, Mozart faisait part de la possibilité de lui commander les copies manuscrites des trois concertos pour piano, possibilité toutefois exclusivement réservée à ceux qui étaient inscrits à ses « Académies ». Malheureusement, cette annonce n’eut probablement pas le résultat souhaité car au mois d’avril, Mozart proposa les concertos à divers éditeurs. Le père de Mozart, Léopold, avait peur que son fils en ait demandé trop cher, mais quand il s’en inquiéta auprès de lui, celui-ci réagit avec une assurance étonnante : « N’ayez pas peur, je vous prie, que les trois concertos soient trop chers, je crois qu’il me revient environ un ducat par concert - et je voudrais bien voir que l’on puisse seulement les faire copier pour ce prix ! S’ils ne peuvent être recopiés, c’est que je ne veux pas les céder avant d’avoir reçu un certain nombre de souscriptions. Cela fait trois fois maintenant qu’elles ont été placées dans le Wiener Diarium. J’y ai proposé les tickets de souscription pour 4 ducats, sur paiement comptant uniquement, depuis le 20 de ce mois et l’on peut me demander les concertos sur retour du ticket à partir du mois d’avril – ma chère sœur enverra diligemment les cadences et les entrées. Comme je joue toujours ce qui me vient à l’esprit lorsque j’interprète le concerto, je n’ai pas encore changé les entrées du rondo ».

Son emploi du temps fut particulièrement chargé jusqu’en 1783. Mozart était tellement demandé en tant que pianiste solo, qu’il se produisait presque toutes les semaines. Il était en outre régulièrement invité par ses amis à jouer en solo lors de leurs concerts. C’est ainsi qu’il participa également à une Académie donnée le 11 mars 1783 par sa belle-sœur, Aloisia Lange – la première Madame Herz dans « Le Directeur de théâtre » et Donna Anna dans « Don Giovanni ». Il écrivit à son père : « Hier, ma belle-sœur Lange a donné une Académie au théâtre, durant laquelle j’ai également joué le concerto. Le théâtre était bondé et le public m’a de nouveau fait si bon accueil que j’y ai véritablement pris plaisir. Bien que j’aie déjà quitté la scène, l’assistance a continué d’applaudir et je suis alors revenu pour jouer encore une fois le Rondo. L’ovation m’a fait l’effet d’une pluie torrentielle. Ceci est de bon augure pour ma propre Académie, qui je donnerai le dimanche 23 mars ».
Le concerto pour piano que Mozart y interpréta est probablement celui qu’il joua pendant sa propre Académie, à savoir le Concerto en Ut majeur, KV 415. Nous disposons de multiples détails sur cette Académie, qui fut donnée, comme mentionné plus tôt, le 23 mars au Nationaltheater.
Le concert eut lieu au beau milieu de la période du Carnaval, qui est traditionnellement la plus animée musicalement parlant, avant la fermeture des théâtres pendant le carême. Le Nationaltheater était généralement le cadre de représentations théâtrales en allemand, mais on y donnait également des concerts de temps à autres. Ce théâtre était un endroit où se rencontraient le « beau monde » et le peuple, comme le décrit Johann Pezzls dans son « Ébauche de Vienne » en 1786 : « C’est toujours une joie que d’être assis au parterre avant que le rideau ne se lève. Les membres de la « haute société » arrivent parés de leurs plus beaux atours, le visage empreint d’affabilité et de joie, en accord parfait avec l’adage « Spectatum veniunt, spectantur ut ipsae » (Ils viennent pour voir et pour être vus). C’est un véritable rassemblement de personnages hors du commun : ministres dont la mine reflète des plans de la plus haute importance ou généraux bardés de cicatrices, gagnées à la guerre en défendant la patrie. Je me plais autant à contempler ces gens que le spectacle sur scène. Je m’attarde spécialement sur ceux qui d’habitude affichent un air grave, occupés comme ils sont à gérer leurs affaires, mais qui oublient à présent leurs soucis et rient, flirtent, plaisantent et s’amusent avec un groupe d’amis».

Si l’on en croit le compositeur, les concertos de Mozart connurent un immense succès. L’empereur lui-même lui fit le très grand honneur d’assister au concert. Le 29 mars, Mozart décrivit la soirée à son père Léopold, en soulignant le fait que l’empereur était resté pendant tout le concert, chose manifestement remarquable à l’époque. « Je ne crois pas qu’il soit nécessaire de vous conter en détail le succès de mon Académie, car vous en avez peut-être déjà eu des échos. Je vous dirai donc simplement que le théâtre aurait difficilement être plus plein et que toutes les loges étaient occupées. Toutefois, ce qui m’a donné la plus vive joie c’est que Sa Majesté l’Empereur soit également présent et qu’il se soit si bien amusé et ait applaudi ma musique si fort. Il n’est pas dans ses habitudes de se défaire de son argent avant d’entrer au théâtre, sinon, j’aurais tous les droits d’en attendre davantage, car sa satisfaction était sans borne. Il m’a envoyé 25 ducats ».

Au dix-huitième siècle, il n’était pas d’usage que les journaux fassent la critique des concerts. Les magazines de musique n’existaient pas non plus. L’une des premières publications entièrement consacrées à la musique fut le « Cramers Magazin der Musik » qui mentionne le 9 mai 1783 l’Académie de Mozart, et tout spécialement la présence de l’empereur. « Ce soir, le célèbre Herr Cavalier Mozart a donné un concert au Nationaltheater, au cours duquel des compositions musicales de sa déjà très célèbre plume ont été interprétées. Un public particulièrement nombreux assistait à ce concert et les deux nouveaux Concertos pour piano et autres fantaisies que joua monsieur Mozart au pianoforte furent accueillis par un tonnerre d’applaudissements. Notre souverain qui, contrairement à son habitude, est resté pendant tout le concert, a applaudi le compositeur avec un enthousiasme jusque-là sans précédent. La recette du concert est estimée à environ 1 600 florins ».

Bien qu’il soit difficile de convertir une telle somme, on peut affirmer que cette Académie rapporta gros à Mozart. À la lumière de ce genre d’articles, les récits romancés dans lesquels Mozart est décrit comme un artiste pauvre et incompris peuvent donc être renvoyés au royaume des fables.
Le Concerto pour piano en Ut majeur, KV415, débute par un petit motif martial, qui peut en quelque sorte être considéré comme la signature de Mozart. La présence de trompettes et de timbales, et la tonalité en Ut majeur, renforcent le caractère majestueux de cette ouverture. Au dix-huitième siècle, il existait encore une relation directe entre la tonalité et les effets. Le théoricien Schubart décrit le Ut majeur comme « pur, innocent, simple, naïf ». Son collègue italien Galeazzi le qualifie de « grand, militariste, sérieux, majestueux », tandis que le compositeur français Gretry le nomme « noble et franc ». Les grands chefs d’œuvres que Mozart écrivit dans cette tonalité – parmi lesquels les Concertos pour piano KV 476 et 503, le Quintette pour cordes KV 515 et bien entendu la Symphonie « Jupiter » KV 551, montrent qu’il eut certainement ce genre d’associations à l’esprit.
L’andante a un caractère pastoral, le rondo celui d’une gigue. L’entrée du piano, après le tutti d’ouverture, est particulièrement remarquable. Il s’agit d’un très sérieux adagio, qui ramène seulement à l’allégresse du thème principal par le biais d’une cadence improvisée (« Eingang »).

Mozart eut également fort à faire en 1786. Il composa cette année-là trois Concertos pour piano, dont le deuxième est celui en Ut mineur, les autres étant le Concerto en Mi bémol, KV 482 et celui en La majeur, KV 488. Mozart négligea ensuite le genre. Ce n’est que deux ans plus tard qu’il écrivit le célèbre «Concerto du  Couronnement », qu’il interpréta pour la première fois en 1789. Mozart travailla probablement à la même époque également à son dernier concerto pour piano en Si bémol majeur, KV 595, qu’il n’acheva toutefois que le 5 janvier 1791. On dit souvent que la popularité de Mozart baissa durant ces années-là, et que c’est la raison pour laquelle il donna moins de concerts - et écrivit donc également moins de nouveaux concertos pour piano. Cette thèse peut cependant être facilement réfutée, tout simplement en considérant à quel point sa musique était demandée. Ses œuvres étaient toujours éditées et vendues, et il donnait de très nombreuses leçons. Le véritable motif est plutôt dans la mise en veilleuse de l’organisation de concerts - qui reposait en grande partie sur l’aristocratie – du fait de la guerre de Turquie. Le malaise économique qui s’ensuivit entraîna la disparition des orchestres de cour, et les gens aisés, qui s’inscrivaient toujours aux séries de concerts de Mozart, se dérobaient de plus en plus souvent. Ils n’avaient tout bonnement plus d’argent ou bien ils avaient fui Vienne pour aller chercher leur salut ailleurs.
Mozart avait toutefois le vent en poupe, grâce à de lucratives commandes d’opéras. Au mois de février, son nouveau Singspiel « Le Directeur de théâtre » avait été joué en première à l’orangerie du palais de Schönbrunn et un mois plus tard, il dirigea au palais du Prince Auersperg la version révisée de son opéra « Idoménée ».
Le 7 avril 1786, Mozart joua son dernier concerto de la saison au Burgtheater. Nous savons très peu du programme, mais on peut assumer qu’il joua parmi d’autres son nouveau Concerto pour piano en Ut majeur, qu’il avait, selon son propre catalogue, achevé le 24 mars. « Achevé » est dans ce cas un bien grand mot, puisque dans la partition qui nous a été transmise, le solo est très schématiquement noté et que, de surcroît, plusieurs contradictions entre la partition du piano et celles de l’orchestre peuvent être relevées. La raison en est simple : Mozart était tout simplement trop occupé. La révision d’ « Idoménée » n’était pas la seule à lui avoir pris beaucoup de temps. Il s’était en effet également produit dans différents concerts et son opéra « Les Noces de Figaro » devait être joué en première le 1er mai. Et les préparatifs battaient leur plein. Comme Mozart avait écrit le concerto pour piano pour son propre usage et qu’il improvisait le solo sur place, il n’était pas nécessaire qu’il en note tous les détails. Mozart ne détailla la composition que lorsqu’il la fit éditer. Pourtant, elle ne fut pas publiée du vivant du compositeur, ce qui explique le mauvais état du matériel.
Le Concerto pour piano en Ut mineur, KV491 est l’un des deux seuls concertos pour piano en mineur (l’autre étant le Concerto en Ré mineur, KV466). Ces deux œuvres montrent l’aspect plus dramatique de la personnalité de Mozart. Le Concerto en Ré mineur est habituellement mis en rapport avec son opéra « Don Giovanni ». Le Concerto en Ut mineur était l’un des préférés de Ludwig van Beethoven, qui utilisa le motif d’ouverture dans son troisième Concerto pour piano, composé dans la même tonalité.
Dans le Concerto en Ut mineur, Mozart expérimente avec la forme. L’ouverture sombre est déjà tout à fait remarquable, mais la façon dont, dans la première partie, Mozart fait débuter le développement dès la moitié de l’exposition, renversant ainsi les piliers structurels de la forme, l’est encore bien davantage. La conclusion est une série de variations sur un thème sombre, les contours de la forme du rondo étant toutefois bel et bien présents en arrière-plan. Deux variations en majeur forment un intermezzo semé de solos de vents et dont le caractère est presque celui d’une sérénade. Il est dommage qu’aucune critique ou réaction de contemporains à ce concert exceptionnel n’ait été conservée. Il ne fait aucun doute que la richesse et la force thématiques de l’œuvre subjuguèrent le public, peut-être autant que le collègue de Mozart, Karl Ditters von Dittersdorf, qui écrivit à ce sujet : « Mozart est sans aucun doute l’un des génies les plus originaux ayant jamais vécu. Jusqu’à ce jour, je n’ai jamais rencontré de compositeur ayant une telle profusion d’idées. J’aimerais seulement qu’il en soit plus économe. Le public n’a pas le temps de reprendre son souffle : à peine essaie-t-il de savourer l’une d’elles, qu’une autre idée brillante est sûre d’arriver, venant supplanter la précédente. Tout ceci se répète de façon si continue qu’au bout du compte, on est incapable de retenir un seul de ces joyaux ».


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